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Interview Oleg Risjev


Pressa Tomska


Im Presseinterview für das russische Medienhaus „Пресса Томска“ (PRESSA TOMSKA) erzählt der langjährige Schungitforscher, Kernphysiker und Doktor für Physik und Mathematik, Autor mehrerer Bücher über Schungit und Hersteller von Schungitfiltern Oleg Risjev:

„Es gibt viele gefälschte Schungitpyramiden auf dem Markt. Beschwerden von Menschen, dass diese Pyramiden keine heilenden Eigenschaften haben, erreichen auch uns. In diesem Zusammenhang möchten wir mitteilen, dass es in Karelien mehr als 20 verschiedene Schungitarten gibt. Wir haben innerhalb von 15 Jahren ausführlich nur eine Schungitart erforscht, die aus der Zazhoginsk Mine kommt.



Für dieses Material bürgen wir mit unserem Namen. Es ist auch bekannt, dass viele kleinere Unternehmen aus Moskau Schungitsteine aus Karelien einführen, die sich in Straßennähe befinden. Eigentlich ist es auch Schungit, aber mit viel geringerem Gehalt an Kohlenstoff. Meistens sind es junge Sedimentgesteine (Ablagerungsgestein), bei denen sich als Resultat verschiedener tektonischer Prozesse schwarzes Schungitmaterial eingepresst hat.

In solchen Fällen kann man im Material der Pyramiden gerade Schichten sehen. Dieser Art von Pyramiden sind schwerer als Schungitpyramiden und diese muss man mit Schuhcreme schwarz einfärben, da das Material an sich grau ist. Natürlich haben diese Pyramiden weder Schutz- noch heilende Eigenschaften. Man darf sie auf gar kein Fall ins Wasser legen, um heilendes „Pyramidenwasser“ zu gewinnen. Überhaupt werden sehr viel Fälschungen hinter unserem Namen versteckt.

Schungite in Karelien sind verschieden. Es gibt Bauschungit oder Schungit der 5.Kategorie, der 2% Kohlenstoff enthält und die Eigenschaft besitzt, sich bei hohen Temperaturen zu erweitern. Von diesem Schungit gibt es sehr viel in Karelien. Es gab einen ganzen Industriezweig, die „Schungisite“ und ultraleichten Beton produziert hat. Schungit der 2. Kategorie und mit etwas höherem Kohlenstoffanteil von 30 - 50 % wird dabei ausgeschossen (aussortiert), da man es nicht erweitern kann. Dieser Schungit wird von vielen verarbeitenden Unternehmen verwendet. Wir haben 15 Jahre lang den Schungit der 3. Kategorie als einen unikalen Heilstein erforscht – den Schungit der Zazhoginsk Mine in der Nähe des Dorfes Tolvuja. Die Mine ist gar nicht so groß und die Gewinnung von Schungit aus großer Tiefe ist wegen des Sees (Onegasee) nicht möglich.



Wenn sich der Name „Schungit - Nationalstein Russland“ oder „Schungit - Stein der Gesundheit“ bestätigt, dann kann es zum Ausfuhrverbot des Gesteins ins Ausland kommen, sowie zum Verbot, Schungit als Beimischung in der Metallindustrie einzusetzen.



Jetzt wird Schungit unkontrolliert mit Wagons und auf Schiffen nach Holland, Norwegen und mit Güterzügen in verschiedene metallurgische Fabriken ausgeführt. Es ist nicht sinnvoll, einfach abzuwarten, bis der Staat oder die eifrigen Geschäftsleute aufwachen und Schungit für seinen eigentlichen Zweck einsetzen. Vorläufig wird aber dieses unikale Arzneimittel ins Ausland ausgeführt und in Öfen verbrannt. Natürlich werden die unikalen Eigenschaften von Schungit auch mit verschiedenen mystischen und religiösen Legenden verwickelt, aber dies ist nicht die schlimmste Nebenwirkung.“